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Artikel der Kategorie März, 2011

Gute Reise, Guter Weg with heart and soul

März 28, 2011 Von: xindian Kategorie: Indien

Letzter Eintrag aus dem Land, das Man oder Frau entweder liebt oder hasst(nicht mag) 
Gehoere eher zur ersten Fraktion.
 Bei allem Gesehenem und Erlebten war es bis jetzt das Land, das mir am meisten an Empfindungen und Eindruecken gegeben hat. Viele Traeume. Viele Gerueche und viel Musik und viel gelernt, was wirklich wichtig ist!!
 Wiedersehen Inschala ja. Vielleicht schon Ende des Jahres. Sri Lanka und der Sueden Indiens mit Humpi und Kerala wurden uns von allen Seiten waermsten empfohlen. 
Gute Reise, guten Weg das war/ist und bleibt mein Wunsch.

 Frage von Angele:
Wo koennt ich mir vorstellen zu bleiben: hab noch nicht so viel gesehen, aber Laxman Jhula mit all seiner Energie, Freundlichkeit,Spirit mit Mutter Ganga, mit all den bunt gemischten Menschen jeder Altersklasse und dem Klima bis Mitte April, waere etwas wo ich laenger bleiben koennte.
 Zimmerpreis Gesamt fuer 12 Tage 3600 Rupien = 60€. Und Essen und Trinken pro Tag ca. Maximal 6-7 Euro. 

Ein Hollaender hat hier im Guesthouse Camal vor 16 Jahren ein Zimmer gekauft, das er und seine Familie jedes Jahr zwischen 6 Wo und einem 1/2 Jahr bewohnen. 
Die restliche Zeit wird es vermietet. Waere vielleicht jetzt mit ‚meinen jungen Jahre‘ auch was fuer mich.
 (eine Reisende die etwas weiter unten wohnt hatte ploetzlich einen kleinen Skorpion im Zimmer  
– Haustierfreundliche Umgebung)


Die Strassen vorm Guesthouse sind voll von Kuehen, die gekrault werden wollen  und von Hunden, die manch ein Konzert in der Nacht veranstalten.
Die letzten Tage vergingen wie im
Flug. Hab einen Geburtstagskuchen und unter anderem eine Nandi von Lilly und Norbert bekommen. Voll die Ueberraschung nach einer fruehmorgentlichen Yogastunde und einem einsamen Bad im Mutter Ganga um 9 Uhr. Die Beiden + einige andere Gaeste von ueberall her haben ein Happy Birthday getraellert. Sogar der Guesthouse Boss und der Chef haben ein gesungenes indisches 
Alles Gute … vom
Stapel gelassen. Hat mich sehr gefreut. Danach Powershopping und nochmal Yoga und Abendessen und schon war es  wieder vorbei.
Bis zur Abfahrt noch 2 mal Prembaba mit all seiner Energie, Liebe fuer die Menschen und der Musik. Katalisha Yoga incl. 10 min Kopfstand; 
und Rafting fuer 400 Rupie mit Lilly (sie hat ihre Premiere gut gemeistert und sie hat ‚kaltes‘ Ganga Wasser abgekriegt!!)  
Landschaftlich sehr schoen incl. der einzelnen abgelegenen Ashrams (ein Osho Ashram) A bisserl auf und ab. Ein
Boot ist gekentert. Nichts passiert. 

Montag:
6.20 Im Ganga Baden
7.00 1 Fruehstueck
8.00 Qi Gong
9.30 Chi and Pancake und packen
10.30 Prembaba
13.00 auf dem Weg nach Haridwar
 ca. 15.25 geht von dort unser Zug nach Delhi. 
Gleiches Guesthouse ist wieder reserviert. 
Es sind einige kleinere ? Unruhen hier in Indien, Maoisten blockieren Zugstrecken und die Farmer blockieren Strassen.
 Beispiel: Das erste Reisebuero: Zuege sind alle voll und lange Warteliste. Taxi komplett 3200 Rupies ca. 50 Euro oder Nachtbus je ca. 400 Rupien 8 Std. Anderes Reisebuero, ausreichend Plaetze in 2 Klasse Sleeper frei fuer je 250 Rupien Fahrtzeit ca. 6 Std. Typisch Indien, immer nochmal woanders fragen..besonders, wenn du immer mit ‚ I tell you my friend‘ angesprochen wirst… 
Am letzten Abend war nochmal eine kleine geile Musiksession auf dem Roof vom Top Hill Hotel. Hippiemusik und Mantras.  
(Kleine Anmerkung Bungie Jumping aus 300 m Hoehe kostet hier ca. 50 Euro) lt.Prembaba, der aber auch sagt das ganze Leben ist wie Bungie/Adventure.

Wer Interesse an einem Schweigeashram in Indien und Europa hat, hier eine empfohlene Internetseite von Sebastian aus Schweden    Www.dhamma.Org
Oder eine Kommune von spirituellen Menschen in Columbien naehe der ecuadorischen Grenze.   ‚Atlantida‘   bitte googeln!! Empfohlen von Jonathan und Christina aus ’noch‘ Barcelona. Leben durch mitarbeiten. Oder auch in Big Island (Hawaii) + natuerlich in Brasilien moeglich.
 
Ich habe vieles aus meinen eigenen Empfindungen heraus geschrieben.
 Viele Erklaerungen mit dem ‚Warum‘ findet man in dem Buch Kulturschock ‚ Indien‘ – andere Laender andere Sitten (gegen Ende des Indien Aufenthalts gelesen) 
 
Unter Anderem: Indische Heiratsannoncen -‚VV‘ bedeutet vegeterian virgin = vegetarische Jungfrau oder ‚Hunchbacked widower looking for deformed spinster‘ – Buckliger Witwer sucht verkrueppelte alte Jungfer! Ehrliche Anzeigen!

Danke an Lilly und Norbert, allen Unkenrufen zum Trotz haben wir es gut wuerde sogar sagen sehr gut miteinander ausgehalten. Hat Spass gemacht. Auch dank ihrer Tips nicht krank geworden.   
Ihr Vortrag ueber unsere Reise bei der VHS in ND voraussichtlich im Oktober. 

 Die Beiden fliegen am 31. Maerz mit einem Transportflugzeug heim und werden von einem Sattelzug abgeholt… 🙂 hoffe bei mir langt am 1.April (kein Scherz) ein leerer Kofferraum..
  

Happy Birthday Mathias

März 25, 2011 Von: fredi Kategorie: Bayern

Für Mathias die aller herzlichsten Glückwünsche

Für Mathias die allerherzlichsten Glückwünsche

Liebe Freunde von Mathias,

dieser Blogeintrag gibt euch allen die Möglichkeit, euere Geburtstagsglückwünsche
für unseren Freund Mathias nieder zu schreiben. Ich fange gleich mal damit an und möchte Dir,
lieber Mathias, alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag wünschen.

Genieße die restlichen Tage in Indien und bringe all Deine Erinnerungen mit nach Hause.

Auf ein baldiges Wiedersehen bei einem (oder mehr) gekühlten Bieren freut sich

Dein Freund
Fredi

Vom Rest der Familie natürlich auch die allerherzlichsten Glückwünsche.


Prembaba, Holli und Beatles

März 22, 2011 Von: xindian Kategorie: Indien

 
Fast jeden Tag um 10.30 bin ich fuer ca. zwei Std.  im Ashram, mit vielen ‚Glaeubigen‘, die bei meditativer Musik ihrem Baba lauschen. Spirituelle Atmosphere bei dem brasilanischen Prembaba, der seit 7 Jahren hierher kommt und jedes Jahr mehr Leute um sich schart. Seine ‚Predigt‘, die ins Englische uebersetzt und von schoener Musik begleitet wird, ist orientiert an den Problemen und Sorgen der Menschen und er versucht geistige Tueren (andere Blickwinkel) zu eroeffnen..manchmal spricht es dich mehr, manchmal weniger an. Viele haengen an seinen Lippen und schreiben jedes Wort mit.    
Menschen, die auf der Suche sind nach dem Sinn des Lebens, der Umgang mit Krankheit (Eigene oder der seiner Lieben), Enttaeuschungen oder einfach nur auf der Suche sind..nach der Wahrheit oder was immer darunter verstanden wird. Teilweise alles auch ‚etwas‘ abgehoben.    
Am Ende seiner ‚Feier‘ bedanken sich die ‚Glaeubigen‘ bei ihm, indem sie erst seine nackten Fuesse beruehren und dann mit den gefalteten Haenden Stirn und Brust. Mir etwas zu strange, aber die vielen unterschiedlichen Menschen werden zu einer lebensbejahenden, froehlichen Gemeinschaft.
Osho ist der wohl bekannteste Yogi oder Guru. Unmengen von Buechern ueber ihn und das was er gesagt hat. Er ist das Gesicht, wenn wir an einen Guru denken. Meine Erinnerung bringt ihn in Verbindung mit Rolls Royce. Jedes Jahr einen Neuen.
Nicht alle Gurus (Gu- Dunkelheit, Ru- Licht- sollen aus der Dunkelheit ins Licht fuehren) sind Erleuchtete, eher truebe 20 Watt Birnen ohne Heiligenschein.(aus dem Buch: Kulturschock) 
Fotografieren nicht erlaubt..aber wir haben ein paar Bilder und Musik aufgenommen..zu hoeren bei Norberts und Lillys Vortrag voraussichtlich im Herbst.
Die Beatles waren Ende der 1960er Jahre bei Maharishi Mahesh Yogi hier in der Naehe -in Ramjuhla. Heute sind es mehr oder weniger verfallene Gebaeude(inoffizieller Eintritt an den Parkwaechter 50 Rupie) die aber nichts von ihrer Ausstrahlung verloren haben. Am aeussersten OrtsRand am Berg gelegen, offenbart sich uns ein Anblick der uns erahnen laesst, wie es in der Zeit der Beatles war. Kleine innen verfallene Wohniglos und die damals von Paul, John, George und Ringo bewohnten 4-stoeckigen Gebaeuden mit Iglos auf dem Rooftop, denke zur Meditation. Die Natur hat ihr Recht zurueckgefordert. Der schweizer Yogalehrer, der uns den Tip gab hat es auch mit den Worten ‚unheimlich, es spukt, faszinierend beschrieben. Im Dunkeln wuerde ich nicht reingehen..
      
Die rein vegetarische am Ganga gelegenen Laxmanjhula und Ramjhula sind  besondere Orte, auch durch die vielen unterschiedlichen Besucher und Reisenden jeder Alterstufe, Haarpracht (viel, wenig, nichts, mit oder ohne Turban) und den unzaehligen Nationalitaeten. (Rishikesh ist eigentlich nur die Durchgangsstadt- nichts besonderes). Ueber den Ganga sind zwei Haengebruecken, die jeweils die beiden Ortsteile trennen. Wirklich traumhaft gelegen.
Kuehe und Affen sind hier ueberall. Indien anders, entspannend.
   Man muss nicht in einem Ashram sein, um bei Yoga und/oder Meditation mitzumachen. Teilweise frei, teilweise zwischen 100 und 15o Rupies.  2 Yogalehrer (Schweden und Schweiz) gaben Unterweisungen z.B. in (Kundalinyoga) just for Fun hier im Camal Guesthouse.
 Ab 17 Uhr 2 Std. unterschiedliche Yoga und Meditation. Machte Spass und es ging besser als erwartet. Heute in einem anderen Yogahouse 2 Std genommen. Recht heftig, auch keine Ruecksicht auf das Alter und die Wehwechen.. Kopfstand und ein paar Knoten in den Beinen.  Vielleicht finde ich noch was anders. Anfang Maerz war hier ein sehr gut besuchtes  Yogafestival.      
Aber auch Rafting, Bungeejumping (83m) und vieles mehr ist hier moeglich.
Ein ausgibiges Bad mit 3 mal eintauchen genossen, im Mutter Ganga.
Reinigung von allen Suenden. 
Erfrischend und trocknen am grauen feinen Strand. Kleinere Straende sind hier am Ganga entlang. 
Der Ganga entspringt hier in 243 km Entfernung. Es dauert bis zu 4 Tagen (Auto und Schusters Rappen) um diesen heiligen Ort in den Bergen zu erreichen. Er wird von einem Gletscher gespeist.   

Gerade Lilly wieder‘ wir hatten aber wirklich einen schoenen Urlaub‘ Lieblingsspruch der Frau Hilbig und sie hat einfach so ein Shirt von einer anderen unbekannten Reisenden geschenkt bekommen..das sollte uns zu denken geben.. Lieblingsspruch des Herrn Hilbig: ‚hoer dir mal den Sound an ..  geil die Royal Enfield. ‚ Die must du dir kaufen’…und durch Indien fahren. 
Heute ist Hollifest. Vollmond und Fruehlingsanfang der wird hier mit Farbpulver und Wasser- oder Farbbomben richtig gefeiert. Auf weibliche Touris haben sie es hier besonders abgesehen. Happy Holi, dann wird in der sanften Version dir Farbe ins Gesicht oder auf den Kopf geschmiert.. oder du bekommst nachdem du voller Farbe bist, einen Eimer kaltes Wasser mit oder ohne Farbe ueber den Kopf..manche haben auch Wasserpistolen dabei. In der Nacht davor wird Feuer am Strand angezuendet und due maennlichen Inder feiern. Bis 15.00 gehts hier ab. Inder bekommen hier in jedem Haus einen mehr oder weniger kleinen Whisky, sobald sie klopfen. Im Ashram wird dieser Tag auch den ganzen Tag zelebriert.
Hab mich im Ashram in den Farbtrubel gestuerzt. Schau irgendwie bunt aus. Lilly und Norbert haben am Ende nur noch ein paar Querschlaeger abgekriegt. Ein ausgiebiges Bad im Ganga und eine heisse Dusche haben mich von 95% meiner Farben befreit.
Um 8 Uhr Qi Gong und an 16 Uhr Meditation, Musik und Workshops. Dazwischen oder danach Powershopping.
 Einkaufsmail von Kerstin erhalten…
Morgen 8 Uhr Yoga zur Entspannung.
Wir bleiben die restliche Zeit bis zum 28. Maerz noch hier, bevor es zum letztenmal nach Delhi geht. Norbert und Lilly erkundigen inzwischen die nahe oder auch etwas weitere Umgebung.
Leider kann ich hier keine Bilder hochladen. Erlauben sie hier nicht, 
Virus und Wurmgefahr.    
Komisches Gefuehl das meine Reise in paar Tagen zu Ende geht. 
Bis zur Nightgroove in Neuburg..  

Namaste Nepal, Namaste India

März 16, 2011 Von: xindian Kategorie: Nepal

Kleiner Nachtrag;Daniels Krone hat 70 Dollar gekostet und bei einer Untersuchung von Julia wurde festgestellt, das eine Wurzelbehandlung noetig ist. Kosten bei
2 Wurzeln 590 $ bei 3 Wurzeln 790 $.Zahn Nr.3 (fuer alle Zahnaerzte)
hatte aber 4 Wurzeln, sie bekamen die Behandlung fuer 818$. Modernste Praxis, Methoden und Mittelchen; hat in der USA studiert (es gibt hier auch eine Art Dentalstrasse – Zahnaerzte, sogenannte Dentalkliniken (Hinterhof) 400 Jahre alter Stuhl und verrostete Werkzeuge…)Beten zur Zahnfee (man nagelt Rupie an den Stein siehe Bild im vorherigen Beitrag) hat was gebracht/
Versicherung uebernimmt und wir nehmen die O-Rechnung zum Weiterschicken nach Berlin mit. Sie fahren nach uns weiter Richtung Pokhora. Sie bleiben insgesamt 3 Monate in Nepal.

Meine alte Bundeswehrhose und mein blaues T-Shirt habe ich einem nepalesischen Strassenjungen gegeben, der nicht bettelt und in die Schule geht. Aber trotzdem jeden Abend Wertstoffe in den Strassen von Thamel sammelt, damit seine Familie ueberleben
kann.
Cricket WM laeuft hier auch fast jeden Abend im Fernsehen, durch Daniel habe ich jetzt so einigermassen den Durchblick..Danke.
Noch etwas zum Thema Strom, durch diese Stromreduzierung kommt es in unserem Guesthouse vor, das wir kein warmes bzw. Fast gar kein Wasser haben, auch fuer die Toilettenspuelung. Nur mit Strom kann der Wasserbehaelter, der auf dem Dach steht, gefuellt werden. Lilly war schon ausgezogen in der Dusche gestanden ‚ no water‘..
im Internetcafe hiess es schon, kein Strom mehr..Batterie leer. Sichern oder senden..
Am wirklich letzten Abend haben wir noch ein kleines Feuerchen in einer Tonne auf der Terasse angezuendet. Brennmaterial waren alte Stuehle, die vor Altersschwaeche zusammengebrochen sind. Wir sind dann mit
2 Kanadiern aus Quebec, die das Feuerchen aus ihren Zimmern gelockt hat, ins Gespraech gekommen. Einer kommt schon mehr als 20 Jahre hierher. Er kauft Wolle hier, in Thailand und in Jakarta ein und importiert nach Kanada. Sein Bekannter ist Berufsfotograf. Habe ihn gefragt, ob sich im Hotel oder bei den Menschen etwas veraendert hat, ueber die Jahre.
Nein Leute sind noch genauso nett und im Hotel +’der Clodeckel ist auch noch der Gleiche’…
2 Motorradfahrer ca. 60 u. 35 Jahre alt aus Deutschland die schon 1 Jahr durch Russland,China, Indien gefahren sind, haben auf dem Durber Squere kurz gehalten zur Weiterfahrt nach Indien, Pakistan, Iran, Tuerkei…Geil

Flughafen 12 Uhr Schraenkchen wurde gecheckt, auspacken…
Nach einer weiteren Checkserie 5 mehr.
15.05 uhr gings los- Hinflug links, Rueckflug rechts, wenn man sitzt waere richtig um das unendliche Himalaya Gebirge zu sehen..lauter schneebedeckte Gipfel.
New Delhi:Im empfehlenswertem ‚Hare Krishna‘ Guesthouse –  Main Bazar angekommen. Doppel 650, Single 550.Indischer Rupie :60=ca.9 Euro
Check In = Checkout time
Heute war eine Hochzeit auf der Strasse mit Feuerwerk und auf dem super Hotel Roof Top haben einige westliche ‚Asrammitglieder‘ Musik gemacht..Einstimmung zu Risikesh und nicht die Schlechteste, besonders da mein Zimmer im 4 Stock ist, direkt unter dem Roof.
Indien hat uns wieder. Nepal mit ca. 24 Grad, wechselhaft verlassen und Indien mit ca. 30 Grad sonnig erreicht.
Bahnticket im Extra Touristoffice fuer Haritwar/Risikesh gekauft. Easy. Zug geht morgen um ca.15 Uhr. Dauer ca. 4 Std. Hab gemerkt, das ich mich an das oder die Indie(n-r) gewoehnt hab.
Nach einigen Internetproblemen im fortschrittlicheren Indien, haben wir 2 polnische Maedels getroffen, die Asien in 5 Wochen sehen wollen. Indien  7 Tage, Delhi, Goa, Mumbai dann Malaysia dann Thailand. Kambodscha od. Laos.. sind mit der russischen Furchbarfluglinie  geflogen und vermissen jetzt einen Rucksack.
Ausser den vielen Menschen, Ochsenkarren(riesige Viecher), Kuehe -besonders heilige mit einem 5 Fuss der aus dem Ruecken waechst,Sadhus und natuerlich den vielen Bettlern, auch einige Verrueckte (einer der einfach das Getraenk vom Tisch nimmt und trinkt) die an einem Morgen beim Fruehstueck vorbeiziehen. Du hast immer was zu sehen.
Um 15.25 haben wir den Zug nach Haridwar(25 km vor R) genommen. Der Zug war mit fast nur gebildeten, reicheren Indern besetzt. Kurz vor 20 Uhr sind wir auf Hotelsuche gegangen. Waren schon einige Loecher dabei. Zahlen jetzt 500 und 600 Doppel.
Haridwar ist 4 heiligste Ort der Hindus, fast keine Touris sind hier, koennte interessant werden.. Nach einem ausfuehrlichen Spaziergang am Ganges. Ueberall haben Sie sich in dem relativ sauberen Wasser gebadet und geschwommen. (habe mich nur gewaschen, aber meine Brille wollte schwimmen- gerade noch erwischt) Staerkere Stroemung und viel Wasser helfen noch dabei. Angenehme Atmosphaere, nur 7 weisse Touris den ganzen Tag gesehen. Leute sind nett, wieder viele Sadhus, Strassenkinder und Bettler unterwegs. Viele Fotos wurden von uns ‚Goras‘ -(Auslaendern) wieder geschossen. Ohrenputzer waren unterwegs. Ist ein ehrbarer Beruf hier. Lilly hat das schon mal ueber sich ergehen lassen… Einmal und nicht wieder. Er arbeitet mit Watte, Oelen, massiert und vieles mehr.
Kali ist hier eine Hauptgoetter. Riesige Statue, kleine Tempel und ein als  Kali verkleidetes Kind. Heute war noch ein schoene kleine Pusha mit einer Kuh die zwischen Norbert und Lilly durch musste.
Mit Riksha fuer 30 Rupie in Risikesh Laksmanjuli angekommen. Zimmer im Camelguesthouse, egal ob Single oder Douple 300,-Rupie. Direkt am Ganges. Frische Brise weht, aber schoen warm -genau richtig um mal wieder mit der Hand zu waschen. Wenn du hier waschen laesst, ist zwar alles sauber, aber zwischen geruchsneutral- muffig.
Ganges, Sandstrand und viele Ashrams und ihre Anhaenger bevoelkern  den Ort. Bruecken und Ferries ueber den Ganges. Fuer ein paar Tage bleiben wir hier.. Hocken gerade im Hoteleigenem Restaurant direkt am Ganga bei Nacht.

Dharamsala 14 Std d.h. Nachtbus und 900 rupies wo der Dalai Lama meistens lebt ist, leider zu kalt 8-20grad und zu weit weg.

oh mani Padme hum

März 10, 2011 Von: xindian Kategorie: Nepal

Oh Mani Padme Hum
10.3.2011 = Nepali time 27.11.2067 
 
Bhaktapur. Der erste Schrecken ueber die vielen Autos und Motorraeder, die hier in der Altstadt rumfahren, hat sich schnell wieder in Neugierde und Gefallen aufgeloest. Eintritt war deftig: 1100 Rupie oder 15 Dollar. Die Preise, die vom Staat bestimmt werden, wurden alle im ‚Tourismusjahr‘ um 30 bis 50 % erhoeht. Lt. Lonely Planet war auch kein Permit bis dahin notwendig z.B. fuer den Annapura Circle. Der Staat schoepft nur ab und 50 % des Geldes fließen irgendwo hin – Aussage eines Einheimischen.
Die Zimmer haben 400 R Einzel- und 500 R. Doppelzimmer im Big Bell Guesthouse u. Restaurant gekostet. War eins der billigsten hier. Leider wieder Gemeinschaftsbad, das aber direkt nebenan. Tolle Dusche, lt. Norbert die beste der bisherigen Reise.
Schoene Stubas = Tempel (der Hoechste Nepals), Haeuser und alte Brunnen, die alle aufgrund des jetzt sehr niedrigen Grundwasserspiegels ausgetrocknet sind. Wasser wird hier mit einer Art Pumpe oder/und mit Schlaeuchen einmal oder jeden zweiten Tag hochgepumpt. Die Menschen stehen mit den unterschiedlichsten Wasserbehaeltern Schlange fuer Wasser zum waschen und kochen. Vor 6 Jahren waren die Brunnen noch voll.. 
Wasser wird noch wichtiger als Gold. 
Am Abend sitzen Maenner jeder Altersstufe vor einer Stuba in der wieder mal stromlosen Stadt und machen Musik. Die naechsten 4 Tage, bis wir wieder zurueck muessen, sind schon fast verplant mit Ausfluegen in die naehere Umgebung. Die Local Busfahrt hat 25 Rupie pro Person gekostet und das Abendessen – Pommes und Veg – auf der Strasse 100 Rupie fuer uns drei.
Gestern hatten wir ein etwas teureres Abschiedsabendessen mit Julia und Daniel in der besten Pizzeria Kathmandus Fire and Ice. Zu fünft
2600 Rupie incl. Tax und Servicegebuehr. Gut war’s. Aber das ist ja das Schoene..die Abwechslung.
Sonntag ist hier ein ganz normaler Arbeitstag, Samstag ist hier frei. Dementsprechend sieht auch der ‚Arbeitgeberkalender‘ hier aus. Am Sonntag sind Lilly und ich nur hier im
Ort rumgelaufen, ein paar kleine Andenken erstanden. Norbert hat sich nochmal etwas ausgeruht. Wir haben alle einige Pfund an Gewicht verloren..bei Norbert faellt dies natuerlich mehr ins Gewicht, auch nachdem er erst vor kurzem noch krank war. 
Oh Mani Padme Hum is the meditative sound of Buddhist Chants..hoert man fast immer ..   
Rosenmontag stand dann ein Ausflug nach Dhulikel (50 Rupie Bus) mit seinem Buddha nach 500 Stufen und Kali nach 1000 Stufen auf dem Programm. Zwei Kinderguides, 11 und 12 Jahrenals, sind auf einmal aufgetaucht. Wir haben sie zum Essen und Trinken eingeladen. Lilly wieder .. hat zu den Jungs gesagt, dass wir dann schnell abhauen muessen, da wir kein Geld mehr zum Zahlen der Rechnung haben… der 12 jaehrige hat es mit der Angst zu tun bekommen.. 
Sie haben uns dann noch erzaehlt, dass ein Vater schlaegt und der andere vor ca. 9 Jahren abgehauen ist..waren zwei Ehrliche – erkannte man gleich, sie sagten dass Norbert alt aussieht, eine lange Nase hat (haben ja versucht, Norbert in Kathmandu bei den Alten abzugeben – er wollt ’noch‘ nicht) und dass man mich fast fuer einen Nepali halten koennte..ob das ein Kompliment war??…ausserdem dass von uns Touris immer mehr Geld verlangt wird als von Einheimischen, da man uns fuer sehr reich haelt.“
Gegen Ende zeigten sie uns ihr schoenes an einem Huegel gebautes Dorf und ihre lehmverputzten Haeuser. Oma, Opa und der Junge schlafen in einem Raum, Schwester und Mama schlafen auf der Bastmatte daneben. Tante unten. Oma mit 68, verknittertes Gesicht, aber lange schwarze Haare. Die Oma des anderen Jungen ist knapp an die 100, hoert und sieht fast nichts mehr….aber beide qualmen vor sich hin. Durch Lilly’s Zigaretten haben sich schon viele Gespraeche mit Einheimischen ergeben, z.B. auch Sadhus, Changunarayan / Neva Dorf in den Bergen mit Sonnenbrandwetter.. 
Der aelteste Tempel im Kathmandu-Tal, den wir fast zu Fuss erreicht haben, war den Ausflug wert. Im Innern der Anlage waren Holzschnitzer beim Anfertigen von verschiedensten Masken am Werk. Einer hat einen grossen Drachenkopf gefertigt fuer das naechste Dortfest, 11000 Rupie = 11 Euro. Ein Traum, aber ein Alptraum bezügl. Transport. Das Holz war auch noch sehr nass. Das haette fuer daheim sehr langsames runtertrocknen bedeutet, mit der Gefahr, dass es reisst. Die Anfertigung dauert ca. 1,5 Wo.


Auf dem Rueckweg sind wir in eine heilige Feier (Benefizveranstaltung zum Bau eines Kinderheimes) reingeplatzt, und natuerlich wurden wir herzlich begruesst und zum Essen eingeladen (Norbert hat es geschmeckt). Ich musste tanzen…..Bollywood like..so hat jeder seinen Beitrag geleistet. Lilly war fuer den administrativen Teil verantwortlich und dass wir dort gelandet sind…
Abendessen in Sonny’s Restaurant auf dem Roof Top zu dritt fuer 590 R. Mein erster Salat nach fast 8 Wochen. Eine deutsche Reisegruppe war auch gerade beim Abendessen, 3 Wo. Nepal mit 1 Wo Trecking und Chitwan Nationalpark. Wir haben lieber nicht nach ihrem Reisepreis gefragt…..
Durchschnittlich brauchen wir pro Person ca. 8 bis 10 Euro pro Tag (Übernachtung und Essen).

Am Faschingsdienstag war es richtig heiss, Aschermittwoch dann regnerisch und kalt. Da wir erst am spaeten Nachmittag nach Kathmandu zurueckfahren wollten, haben wir noch einen Abstecher zu Mohan unternommen. Mohan arbeitet fuer ca. 5 Monate in Wiesent (Naehe Regensburg) im Nepalhaus. Die Stuba, die auf der Expo 2000 in Hannover stand, wurde in einem 4 ha grossen Grundstück und mit ca. 3500 Blumen und Pflanzen von der Fam. Wirth in Wiesent von 28 Nepalesen aufgebaut. Hier zeigt Mohan die alte Kunst des Toepferns, wie es noch teilweise in Nepal ueblich ist. Norbert und Lilly haben ihn bei einem Besuch im Nepalhaus kennengelernt, mit einer kleinen Zeichnung und Ortsname und seinem Bild mit Namen haben wir ihn dann nach 2 STD gefunden. Bei einem zweiten Fruehstueck hat er uns die Dvd vom Nepalhaus gezeigt. Nur zu empfehlen! Schoene Zeit ist da ca. um den 15. Mai, wenn der Rododendron (die Nationalblume Nepals) blueht.

Geoeffnet nur Sonntag 13 bis 17 Uhr und Montag 14 – 17 Uhr. Eintritt 5,- €. Viele der typischen Nepal Andenken, aber zu deutschen Preisen. Einfach mal googeln: Tempel u Bluetenzauber Wiesent. Nepalhaus Wiesent – Lohnt sich!! Die Einnahmen kommen der Stiftung „Wasser fuer die Welt“ (die Herr Wirth ins Leben gerufen hat) zugute. Zum Bau von Brunnen, Stauseen und Wasserleitungen. 
„Ich fuehle mich oft wie ein Junge, der einen Stein in den See wirft und sich ueber die Welle im Wasser freut, die er verursacht. Mein Traum ist es, mich mit anderen Steinewerfern zusammenzuschließen, um eine Riesenwelle zu erzeugen, die Armut und Hunger fuer immer wegspuelt“. 
von Heri Wirth
 
Auch das oder die Spendeobjekte wurde noch gefunden. Dieses Mutter-und Kind-Krankenhaus und daneben angegliedert auch ein Altersheim mit ueber 100 Bewohnern wird schon lange von der Nepalhilfe Beilngries unterstuetzt. Beilngries ist der Spender No.1. Bei einem Rundgang haben sie uns alles gezeigt und man hat gesehen, dass das Spendengeld hier sehr gut angelegt ist. Infos unter www.smf.org.np mit Spenderliste.
Gegen 19 Uhr waren wir wieder in unseren alten Zimmern. Auch Julia und Daniel waren noch da. Daniel ist eine Zahnkrone rausgefallen und er wartet auf den Zahnarzt…..der morgen aus Thailand zurueckkommt. Haben hier wohl nur einen Spezialisten, auch fuer die Botschaften zustaendig..
Die letzten Tage in Kathmandu…..bestehen fuer Norbert im Schreiner-Unterricht im Kinderheim. 
‚NAG‘ fuer Strassenkinder bei Nicole. NAG verteilt 2 x die Woche in den Vierteln von Kathmandu warmes Essen an Strassenkinder.. Essen auf Raedern. Heute waren ca. 10 Kinder bei der Essenausgabe. Ein paar von Ihnen haben mich um Essen fuer Ihre Hunde (ein Hund hat 9 Welpen) angebettelt. Hab ihnen Milch und Bisquit gekauft. Man hat so das Gefuehl, das die Kids nur ihre Kameraden, die Hunde und den Klebstoff haben. Einer hat mir zu jedem Land die Hauptstadt aufgezaehlt. Kurze Beschreibung: abgemagert, dicke Staub- und Dreckschicht ueberall, meist Barfuss, zerrissene Klamotten. 
Arm und ausgestossen, aber sie sind die Kids von Thamel, wo die Touris sind und das heisst, das Revier wird verteidigt. Es ist besser als anderswo in Kathmandu auf der Strasse.
 
Lilly und ich verbringen die restlichen Tage mit Einkaufen, Internet und alles verpacken !!! Fuer den am Samstag den 29.11.2067 anstehenden Flug um 14 – 16.20 nach Delhi, und von da aus noch ca. 2 Wochen nach Rishikesh, wo die Beatles bei Bagwan waren. Voll von Ashrams, Yoga und Meditation.
Last Adventure.

   
    

After Treck

März 04, 2011 Von: xindian Kategorie: Nepal

Pokhara / Kathmandu / Bhaktapur
Guenstiges gutes Fruehstueck in der Sonne am See sitzend genossen. Habe meine Schuhe und Stiefel für 3,50 Euro wieder auf Vordermann bringen lassen. Stiefel hatten einige Schrammen und Loecher. Jetzt sollten sie auf jedenfall bis zur naechsten Reise oder dem Oktoberfest oder beides halten. Sonst sitz ich den ganzen Tag mehr oder weniger in der Sonne, waerme mich und verarzte meine Blasen.

Nach einer 7 Stunden dauernden Tourist / Local / Bus-mit-kaputten-Stossdaempfer-Fahrt bin ich wieder in Kathmandu im alten Zimmer angekommen. War sehr ueberrascht, als Lilly und Norbert im Bett lagen. Krank – erkältet. Lilly gehts schon wieder besser, Norbert laesst die ‚Fluegel‘ noch haengen, er konnte heute den See wenigstens schon sitzend geniessen, auch eine Nepalesische Hochzeit mit lauten Blaesern, bunten Saries usw….
Hoffen auf Samstag. Heute ist Shiva Ratri, ein grosses Fest, auch fuer die Kinder, die hier Holloween like durch die Strassen ziehen und Geld wollen. Auch unter der Busfahrt waren immer wieder kleine Strassensperren (Seil ueber die Strasse gespannt) von Kindern errichtet, die einen Obolus wollen…. 
Heute waren Lilly und ich (Norbert lag) in dem Altenheim, wo Lilly alles klar gemacht hat, was gebraucht wird. Medikamente und Geld. Es ist das einzige Altersheim in ganz Kathmandu .. fuer 230 Menschen. Sie haben keine Familien oder ihre Familien koennen es sich nicht leisten.


Danach waren wir noch in Boudhanath, der buddhistische Tempel!
Norbert geht’s langsam besser. Jutta und Daniel sind auch hier im Guesthouse. Sie reisen ca. 1 Jahr durch verschiedenste Teile Asiens. Total nette coole berliner Sozialarbeiter (im Moment Ex).
Wir haben uns schon in Buddhagaya – Bihar getroffen und sie sind jetzt schon einige Tage hier. Lilly und Norbert haben mir nichts gesagt…die Schlawiner.
Heute noch mal im Altenheim gewesen und die Medikamente und Gehhilfen uebergeben. Geld keins mehr, da noch 2 Projekte in Paktapur anstehen. Heute waren auch noch viele Shadus in Pashputinat, einige waren nach den 3-taegigen Feierlichkeiten noch etwas berauscht..
Hatte etwas Aerger mit so einem Berauschten, ich wollte nicht seinen Blumenkranz umgehaengt bekommen, hat dann rumgeflucht und vor mir ausgespuckt. Hab dann das Gleiche getan.. Diese ‚ scheinheiligen‘ Brueder waren in Massen auch schon vor dem Haupttempel. Norbert hat wieder einiges an Fotos zusammengetragen.
Samstag geht es per Local Bus voraussichtlich nach Bhaktapur. Norbert will dann unsere letzten 2 Tage bei Nicole schreinern.  Die Zeit geht mit großen Schritten hier in Nepal zu Ende.