Khajuraho
Allgemeine Infos: Nach einem Todesfall werden den engsten männlichen Angehörigen die Haare mit einem Rasiermesser als Zeichen der Trauer geschoren. Es bleibt nur ein kleiner Zipfel am Hinterkopf stehen, als Antenne zum Verstorbenen. Anbei einige Bilder.
Unseren letzten Tag in Orcha verbrachten wir am Fluss, beim Essen und im Internetcafe, wo ich fast 2 Std für die paar Bilder zum einpflegen auf den Blog verbrachte.
Nach einer kürzeren und kalten Nacht haben wir den Zug genommen. Oben im Gepaeckfach liegend versuchen wir die ca. 5 Std. unbeschadet und ohne Toilette (meist oberdreckig) rumzubringen. Guter Aussichtspunkt, um die Menschen im Zug zu beobachten. Kleine verdreckte arme Kinder (total nett), die von ihrer Mutter mit Naan und Suppe gefuettert werden (ohne Latz).
Nach einer überaschend kurzen und auch nicht uebervollen Zugfahrt sind wir in Khajuraho im Bundesstaat Madhya Pradesh angekommen. Guesthouse war relativ schnell gefunden bzw. wir wurden gefunden. 100 Rupien, ca. 2 Dollar pro Person. Doppel- und Einzelzimmer, aber meist nicht sauber bzw. sieht zumindest nicht so aus. Toiletten oder Baeder haben hier nicht den Stellenwert wie bei uns.
Der Ort hat eine sehr bekannte Tempelanlage – Lakshmana,Vishvanatha und Kandariya Mahadeva.
Sonst bietet er nicht viel, auch wenn das Umland interessant wäre (aber nur allein und nicht mit diesen lästigen Verkaeufern..)
Morgen Nacht gehts weiter im Nachtzug nach Allahabad, wo vielleicht ein Mena ist…..eine Pilgerzusammenkunft.
5:50 Uhr morgerns sind andere Touris angekommen und waren voll laut. Ruecksicht auf vielleicht noch schlafende Gäste wird nicht genommen. Auch wenn man so mitbekommt, was sie veranstalten, um jemanden rumzukriegen. I promise, please ….haben sie dich dann endlich im Haus, dann kommen sie mit noch hundert anderen Moeglichkeiten, mit denen sie Geld machen koennten, z.B. Bahntickets, Ausfluege,Tanzauffuehrungen, Fahrraeder, Tuktuks usw.
Immer vorher freundlich fragend: how are you, where are you from – Antwort: nice country, whats your name…usw. Alles Nepper und Schlepper, und auch nach dem 50. fällst du wieder rein…..
Viele Kinder schreien hier schon nach dem ersten Wort: Hallo… .SchoKolade, School-Pen, Rupi….Shampoo….
Wir geben nur wirklich armen Menschen etwas, keinen Kindern und nichts fuer ein Foto. Viele Touris kommen in den Ort und verteilen Rupis, nur um ihre Ruhe zu haben, aber mit dieser Art züchten sie die nächste Generation von Bettlern. Im old town haben wir gesehen, wie agressiv die Kinder auf einige ältere Pauschaltouris losgegangen sind……ohne Worte. Einheimisches Essen ist meist scharf, aber sehr gut.
Gestern wurde es uns erklaert, bzw. mir wurde auch klar, was den Unterschied ausmacht zwischen Tourist (hat kurz Gelegenheit fuer ein paar Fotos, aber keine Muse/Zeit, hinter die Kulissen zu schauen, meist noch im klimatisierten Bus mit Ferseher) und Travler oder Backpacker, die genau das Gegenteil tun.





















































































































































































































































































































