Bin jetzt am Flughafen von San Francisco und warte auf meinen Nachtflug zu meiner letzten Etappe NEW YORK.
Das Lied: Ich war noch niemals … gehört dann der Vergangenheit an. Über das Thema frei: frei in gewisser Weise ja. Aber du hast soviele Regeln, Gesetze, auch Geld und auch durch deine Erziehung, deine Erfahrungen, Ängste – soviel, das dich daran hindert, frei zu sein,. Ich meine das, was wir unter der Freiheit verstehen.
Habe auch das Thema Einsamkeit unterschätzt, besonders in der Zeit des Campens. Man trifft zwar viele Leute , aber das nur Abschnittsweise. Es gibt Tage, da hast du fast keinen Kontakt, und das ist oft ganz schön hart. Das einzige, was dir dann hilft, ist das Handy oder der PC. Das ist die lange Leine nach Hause, zu seinen Lieben und seinen Freunden. Nicht der Ort, sondern die Menschen sind das wichtige!
Ich hab mindestens 60 bis 70 mal den Campingplatz oder das Hostel gewechselt.. Im nachhinein würde ich es nicht mehr so machen. Mehr Pausen einlegen, mal länger an einem Ort bleiben, so wie ich es ab Seattle gemacht habe. Mal ein Ziel weniger ist oft mehr! Das ist wichtig, solltet ihr das gleiche planen. Vielleicht mal ein paar Wochen woofen oder couchsurfen oder einen Sprachkurs machen .. usw.
Deshalb muss ich auch nach der Wiesn darüber nachdenken (und mit Kerstin sprechen), wie Teil 2 aussehen soll und wird. Wir werden sicher nach Südamerika fliegen, aber mehr .. hab ich noch keinen Plan. Vielleicht plane ich mal nicht, sondern warte ab und lass das oder die Gefühle entscheiden.. Es wird alles gut.. das hat mir Brent in Maui auf der Ladefläche des Pickups gesagt und es ist wirklich war, das haben mir dir letzten 3 Monate gezeigt. Aus dem Bauch raus, war immer richtig..wenn man es endlich zulässt..
Danke fürs Lesen. Es folgen noch weitere Berichte!